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Kondensator

Ein Kondensator ist ein Bauteil, welches häufig in der Elektrik benutzt wird. Dieses Bauteil kann Energie speichern, wie viel Energie das ist, gibt die Kapazität des Geräts an. Die Einheit der Kapazität ist Farad. Sie wurde nach dem englischem Physiker Michael Faraday benannt.

Ein Kondensator wird in fast jedem elektronischem Bauteil verwendet. Die Formel zur Bestimmung der Kapazität ist: C = Q/ U, die Energie kann man mit W = 0,5* C* U² berechnen. Dabei ist Q die Ladung, dessen Einheit Coulomb ist. U ist die Spannung und wird in Volt angegeben.

Ein Plattenkondensator besteht aus zwei Platten. Diese Platten können elektrisch aufgeladen werden, zwischen ihnen bildet sich ein elektrisches Feld. Die Richtung des elektrischen Feldes ist von der positiv geladenen Seite, zur negativ geladenen Seite. Neben diesen Plattenkondensatoren gibt es noch Zylinderkondensatoren und Kugelkondensatoren. Sie entladen sich, wenn man sie nicht auflädt, automatisch.

Ein Kondensator lässt keinen Wechselstrom durch. Das liegt daran, dass sich immer ein elektrisches Feld bildet und dabei richtet sich das Feld gegen den Strom. Beim Wechselstrom ändert sich die Richtung nämlich sehr schnell. Die Frequenz vom Strom aus der Steckdose liegt so bei 50Hz. Durch einen Transformator kann man die benötigten Spannungen umwandeln und durch eine Diode wird aus Wechselstrom Gleichstrom. Statt einer Diode kann man auch einen komplexeren Gleichrichter nutzen. Die Einheit Farad beschreibt die elektrische Kapazität eines Kondensators.

Man kann Kondensatoren auch dazu nutzen, die Phasen zwischen Strom und Spannung verschieben. Dadurch kann man die Graphen maximieren und minimieren. Der Gesamtstrom bleibt aber gleich, was durch die Energieerhaltung zu erklären ist.

Mit verantwortlich für die Entwicklung des Kondensators ist der weltbekannte italienische Physiker Alessandro Volta. Er lebte von 1745 bis 1827 und hat unter anderem die Batterie erfunden. Im Jahre 1775 hat er den bisherigen Kondensator wesentlich verbessert.

Kondensatoren gehören unter anderem zu einem Schwingkreis. Zusammen mit einer Spule bildet sich der elektrische Schwingkreis, der unter optimalen Bedingungen niemals aufhört.
Momentan gibt es die verschiedensten Formen von Plattenkondensatoren. Sie bestehen aus den verschiedensten Werkstoffen. Zum Beispiel aus Keramik, Metall, Papier und aus Kunststoff.

Sie haben alle spezielle Eigenschaften. Deswegen muss man genau überlegen, welches Bauelement man für sein Gerät benutzt und warum. Bei einer großen Auswahl, hat man die Möglichkeit ein passendes Teil zu finden.

Aber es besteht auch die Chance ein falsches Teil einzubauen. Darum muss man gut überlegen für welche Form man sich entscheidet und warum.